Literatur

Spaßfaktor Realität

Therapiekonzept und Behandlungsmanual bei exzessivem und pathologischem Internetkonsum für Suchtfachambulanzen

Mit 88 Arbeits-,  Informationsblättern, Verträgen und Diagnoseinstrumenten sowie 40 Methoden.

Niels Pruin, 2012
Cuvillier Verlag Göttingen
ISBN 978-3-95404-102-2
36,- Euro

spassfaktor

Die Problematik des exzessiven bis pathologischen Internetkonsums ist, im Verhältnis zu anderen Störungen noch relativ jung. Dieses Behandlungsmanual bringt erprobte und hilfreiche Methoden zusammen. Der Aufbau und die Umsetzung der Therapie ist neu konzipiert und leicht für Beratungs- und Behandlungsstellen, bei denen Klienten mit exzessivem bis pathologischen Internetkonsum vorstellig werden, im Einzel-Setting umsetzbar.
Das Manual beinhaltet einen Pool von ca. 40 Methoden sowie 88 Arbeitsblättern und Verträgen, die sich durch die praktische Arbeit mit den Betroffenen als sehr hilfreich erwiesen haben und teilweise speziell für die Behandlung von Internetkonsumenten modifiziert wurden. Eine Vielzahl der Arbeitsblätter wurde neu entwickelt und in der praktischen Arbeit bereits getestet. Alle Anhänge sind auf CD als PDF-Datei im farbigen Layout beigefügt.
Die klare thematische Trennung der Module in diesem Manual macht die Therapie für den Klienten transparent und somit leichter verständlich.
Dieses Therapiekonzept und Behandlungsmanual ist geeignet für bereits ausgebildete Therapeuten und erfahrene Mitarbeiter von Suchtberatungs- und Behandlungsstellen. Aber auch für Berufsanfänger, die sich neu mit dem Thema Internetkonsum auseinandersetzen wollen, bietet das Manual Anregungen, Impulse und helfende Information. 
 
Weitere Informationen unter: www.hilfe-mediensucht.de

Warum in unserer Familie

Ein Mutmachbuch für Eltern von gefährdeten und drogenabhängigen Jugendlichen.

Eltern_Warum

Herausgeber und Vertrieb: Elternselbsthilfe Freiburg für Eltern von gefährdeten und drogenabhängigen Jugendlichen e.V.
2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2004
Postfach 5307, 79020 Freiburg
Fax.: 0761 - 705 86 09
info@eltern-selbsthilfe-freiburg.de
Schutzgebühr: 5,- Euro

  
Betroffene Eltern berichten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Zusammenhang mit ihren gefährdeten und drogenabhängigen Töchtern und Söhnen.
Sie schildern in ihren eigenen Worten die Ängste und die scheinbar Ausweglosigkeit.
Die einzelnen Beiträge sind für Menschen in ähnlichen Situationen gedacht.
Sie sollen Aufforderung sein und dazu ermutigen, aus der Isolation herauszugehen und für sich selbst aktiv zu werden.
 

Führerscheinverlust bei MPU

Erfolgreich durch die medizinisch, psychologische Untersuchung

MPU

Gottfried Dylong, 2006
Herstellung und Vertrieb: Books on Demand GmBH, Norderstedt
ISBN 3-8334-4279-4
8,90 Euro

Nach dem ersten Schock, den Führerscheinentzug ausgelöst hat, tauchen viele Fragen auf:
Wie geht es weiter? Was ist zu tun? Wo wende ich mich hin? Wer hilft mir?
Und vor allem:
Wie bekomme ich möglichst schnell meinen Schein wieder?
Auf alle diese Fragen wir in diesem Buch eingegangen. Es beschreibt die typischen Anlässe für den Entzug des Führerscheins, nämlich Alkohol- oder Drogenkonsum oder Straftaten, klärt auf, wie eine MPU abläuft, welche Ziele sie verfolgt und wie man sie besteht.
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche MPU ist insbesondere eine ernsthafte Auseinandersetzung mit sich und seiner Vergangenheit.
Gerade dazu will dieses Buch wertvolle Unterstützung leisten:
Hilfe bei der Analyse der eigenen Persönlichkeit, beim Ausräumen von eventuellen Mängeln und bei einer weiterführenden Änderung das Denkens und Verhaltens.
Das Ergebnis kann eine persönliche Inventur sein.

Computerspiel süchtig?

Rat und Hilfe

170386_Computerspiel_suechtig

Sabine M. Grüsser, Ralf Thalemann
Hans Huber Verlag, 2006
ISBN-10: 3-456-84325-9
ISBN-13: 978-3-456-84325-4
15 Euro

Spielen im Kindes- und Jugendalter ist wesentlicher Bestandteil der Freizeitgestaltung. Seitdem Computer- und Videospiele durch die technische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung einer breiten Masse zugänglich sind, lässt sich in der Öffentlichkeit und wissenschaftlichen Kreisen ein wachsendes Interesse an der Untersuchung der Auswirkung von Computerspielen beobachten. Während es offenkundig positive Anwendungsmöglichkeiten von Bildschirmspielen in Medizin und Erziehung gibt, wird das exzessive Computerspielen, die Computersucht, in jüngerer Zeit verstärkt diskutiert.
In Rückgriff auf jahrelange wissenschaftliche Erfahrung und eigene therapeutische Arbeit im Kinder- und Jugendbereich möchten die Autoren mit diesem Ratgeber vor allem Familien mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zur Seite stehen.
Anschauliche Fallbeispiele aus praktischer Erfahrung dienen der Beschreibung von sicheren Merkmalen zur Bestimmung von vorliegender Computerspielsucht und dem Umgang mit diesem Phänomen.
Es enthält Arbeitsblätter zur Analyse einer möglichen Computerspielsucht, die als Kopiervorlagen benutzt werden können und in aktueller Version unter www.verlag-hanshuber.com/downloads/computerspielsucht zur Verfügung stehen.

Der Heroin Schuster

Eine ungewöhnliche Drogengeschichte

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Alexander Golfidis
ohne Verlag

Das Buch kann unter Email: heroinschuster@web.de bestellt und in vielen Buchläden in und um München gekauft werden. Nähere Information unter: www.schusteralex.de
 
Mit 2 Jahren wischte ich mir meinen Hintern, weil mich niemand vom Topf holte, am Vorhang ab. Ich bekam Prügel.
Mit 4 Jahren sagte ich zu meiner Mutter, dass ich mich umbringen will.
Mit 13 hatte mir kein Erwachsener mehr etwas zu sagen.
Mit 17 setzte ich mir den ersten Druck..,
dann verschwanden die Jahre.

 Als ich das erste Mal wieder zu mir kam war ich 34 Jahre alt.
Bis ich es wirklich geschafft hatte den Drogen den Rücken zu kehren, war ich 35.

Ich habe in meinem Leben so einiges begreifen müssen um damit zurecht zu kommen. Und weil ich es begriffen habe, dass es das "Wenn" Wort nicht gibt, müsste ich heute sagen: "Es war so, dass ich drauf war"

"Es ist gut, dass ich mit den Drogen aufgehört habe"
" Es ist gut, dass ich ein Buch geschrieben habe"
Denn ich habe begriffen, dass man sein Leben nach dem Herzen leben muss. Und weil es so gelaufen ist, wie es ist, werde ich nichts anderes tun, als das. Und wenn jemand meint, dass es schon genügend solcher Bücher gibt, sage ich: "Es sind viel zu wenige", es sollten alle schreiben die ein ähnliches Leben hatten. Damit man verstehen und begreifen kann, wie das Eine zum Anderen kommt. Denn unsere Gesellschaft besteht nicht nur aus den Vorzeige-Modellen für gelungenes Leben, sondern auch aus Kriminellen, Junkies, Alkoholikern und Obdachlosen. Und weil Kinder nicht schlecht sind wenn sie zur Welt kommen, sollte man verstehen wie sich so ein Leben aufbaut - Wie man helfen kann und wie man vorbeugt.

 
 
Warum? In einer Welt in der ein "Dieter Bohlen" 1 Million seiner Biografien verkauft, würde ich gerne zehnmal so viele verkaufen. Nicht weil ich besser schreiben kann oder ein so guter Mensch bin, sondern weil ich ein Jedermann bin und weil ich zeigen möchte was ein Jedermann kann.